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BV aktuell Juli 2004

Dr. Alfred Schneider
Jewellery Relations Group (JRG) - Initiative Schmuck
Schmuck ist ... MITMACHEN!
Die Begehrlichkeit nach Schmuck muss gesteigert werden! In diesem Ziel sind sich die Branchenangehörigen einig.
Die Jewellery Relations Group (JRG) verfolgt dieses Ziel.
Warum, so stellt sich die Frage, ist das Engagement der Branche dann so schleppend?
An mangelnder Information kann es kaum liegen.
Seit Februar informiert die JRG Initiative Schmuck regelmäßig über ihre Marketing- und
Finanzkonzeption in den die JRG unterstützenden Fachzeitschriften. Über 10.000 Informationsbroschüren wurden
seitdem verteilt. Darüber hinaus fanden Informationsveranstaltungen der die JRG tragenden Verbände und Institutionen statt.
Oder ist es die Skepsis mancher Branchenangehörigen, wenn von ihnen beispielsweise das Problem der sogenannten
Trittbrettfahrer angesprochen wird?
Je mehr mitmachen, desto weniger Trittbrettfahrer!
Je größer die Überzeugung, um so größer die notwendige Solidarität.
Oder ist es die mehr oder weniger bestehende eigene Betroffenheit bei der häufig zu hörenden Frage:
„Was habe ich unmittelbar von einer Beteiligung?“.
Natürlich ist diese Frage berechtigt.
Aber auch hier gilt, vor allem vor dem Hintergrund rückläufiger Werbeausgaben sogenannter &Big-Player“:
gemeinschaftlich ist man stärker!
Es geht um das übergeordnete Ziel, die generelle Steigerung der Begehrlichkeit nach Schmuck!
Wird dieses Ziel erreicht, beantwortet sich die eingangs gestellt Frage von selbst.
Oder spielen etwa die Befindlichkeiten eine entscheidende Rolle, wenn kritisch darauf hingewiesen wird, der
Fachhandel „zahle die Zeche“?
Richtig ist zunächst, dass der Fachhandel eine geringfügige Werbeabgabe auf den Rechnungen seiner Lieferanten vorfindet.
Richtig dürfte aber ebenso sein, dass dieser Posten in den weitaus häufigsten Fällen in die Kalkulation des Endverbraucherpreises
einfließt, wie übrigens in anderen Branchen üblich.
So gesehen sollte die Werbeabgabe als „durchlaufender Posten“ verstanden werden.
Oder ist es die Besorgnis, dass „die Großen ohnehin nicht mitmachen“?
Dieser Hinweis ist sicherlich unter dem Aspekt des Konkurrenzkampfes in einer derzeit ohnehin schwierigen Wirtschaftslage
nachvollziehbar.
Die JRG bemüht sich deshalb ebenso um die sogenannten Großen als Mitstreiter. Hier trifft im übertragenen Sinne das
Bild vom Geleitzug zu: die Dickschiffe sind auf die Begleitschiffe ebenso angewiesen wie umgekehrt!
Aus alldem folgt, dass Solidarität gefragt ist.
Mitmachen muss die Devise aller Branchenangehörigen lauten.
Wenn Schmuck als eines der ältesten Kulturgüter weiter unsere Zukunft sein soll, gibt es keine Alternative.
Die gemeinsame Marketingaktion ist jetzt notwendig.
Nutzen wir die Chance Machen Sie mit!
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