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Zeit-Reisen: Zurück in die Zukunft
Retro-Modelle und die Rückkehr zu mehr Eleganz sind nur ein Trend, mit dem die Uhrenhersteller punkten. Hier die wichtigsten Stichworte von Noblesse bis Fashion
Man kann 100 oder 100.000 Euro ausgeben, eine Uhr fürs Leben kaufen oder eher für nur eine
Saison: die Spannbreite des Angebots ist groß. Die Hersteller hochwertiger Zeitmesser übertreffen
sich mit stilvollem Design und komplizierten Werken, modisch orientierte Uhrenmarken setzen auf Farbe und attraktive Details. Wir beleuchten ausnahmsweise zuerst das Angebot für den Herren
und dann die Damenuhren.
Noble Marken, eleganter Auftritt
Im exklusiven und mittleren Bereich des Angebots besinnt man sich auf traditionelle Werte und
Klassik. Immer mehr Hersteller zitieren die Vergangenheit und bringen Retro- und Vintage-Modelle
auf den Markt, gerne als „Hommage“ oder „Tribute“ an die Firmengründer oder an eine bestimmte Zeitperiode in der Geschichte des Unternehmens. Damit verändert sich die Optik der Uhren: Traditionelles Design für Gehäuse und Zifferblatt sorgt für einen eher „klassischen“ Look der Modelle. Das entspricht dem Wunsch vieler Käufer nach Wertbeständigkeit und demonstrierter Zurückhaltung.
In eine ähnliche Richtung weist der Trend zu mehr Understatement, der sich im größeren Angebot klassischer Dreizeigeruhren niederschlägt. Man trägt wieder flachere Modelle und bewertet Uhren
nicht mehr nur nach der Anzahl der Komplikationen und sichtbar sportlicher Elemente. Auch scheint der Trend zu immer größeren Gehäusen gestoppt. 43 mm passt prima, ja, es darf auch etwas größer sein, aber der Hype nach „Maschinen“ am Arm ist vorbei (Ausnahmen bestätigen die Regel). Und
noch ein Tipp für Weitsichtige: eine Uhr mit Großdatum passt wunderbar zum „Sixties“- Trend!
Es bleibt kompliziert
Dennoch müssen die Freunde technischer Komplikationen den Reiz des Neuen nicht missen!
Immer wieder gelingt es den Könnern unter den Uhrenbauern, mit feinen Details zu überraschen.
Hier ein Jahreskalender, dort ein ganz neues Kaliber, da vielleicht eine Repetition. Noch sind nicht
alle Geheimnisse um die neuen Kollektionen gelüftet, aber fest steht, dass den Sammlern auch in diesem Jahr die Wahl schwer fallen wird. Dass komplizierte Uhren, womöglich aus einer Manufaktur, ihren Preis haben, ist keine Frage. Der Markt hat sich an 5- bis 6stellige Beträge gewöhnt, die nun einmal in der zeitaufwändigen und detailverliebten Herstellung begründet liegen. Fast schon selbstverständlich, dass diese wunderbare Technik durch einen Saphirglasboden an der Uhr zu bewundern ist.
Von Edelstahl bis Rotgold
Doch nicht nur die ganz teuren Uhrenmodelle beeindrucken durch mechanische Werke, immer mehr Hersteller bieten auch im „Einsteigerbereich“ beachtliche Qualität. In der Regel im Edelstahlgehäuse, denn sobald hochwertige Materialien wie Gold oder auch Platin verwendet werden, läuft der Preis davon...
Was die Farbe des Goldes betrifft: Da hat sich Rotgold einen festen Platz in den Kollektionen erobert, wird nach wie vor sehr gerne mit „Schoko“-Farben kombiniert. Wieder gesichtet: Kombinationen von Weiß und Gelb, ebenfalls ein Retro-Thema.
Sportliche Teams
Natürlich kann nicht vergessen werden, dass viele Männer vor allem sportliche Uhren lieben und Elegantes höchstens am Abend tragen. Für sie gibt es wie immer Chronographen in markantem Design. Besonders beliebt sind Kooperationen mit Fußball und Motorsport zur Demonstration sportlichen Selbstverständnisses. Bei diesen Modellen kommt Farbe ins Spiel, rot und blau und
gelb, gerne werden auch rot und schwarz kombiniert, oder ein besonderer Trend, Modelle ganz in Schwarz präsentiert. Die Bänder? Im sportlichen Bereich Kautschuk, Rochen, Leder mit sichtbaren Nähten, auch Edelstahl, bei eleganteren Modellen werden fein verarbeitete Lederarten bevorzugt.
Mode und mehr: Für jeden etwas
Uhren mit Quarzwerken decken die ganze Bandbreite des Sortimentes ab: Es gibt sportliche und elegante Zeitmesser, auch in hochwertiger Fertigung, dazu alles, was die Mode begehrt.
Klassik und Avantgarde, Vintage und Spaß, runde, quadratische, rechteckige Formen, gerne an
breiten Lederbändern getragen oder an bunten Kunststoff- und Kautschukbändern. Kaum eine
Lifestyle-Marke, die nicht auch mit Uhren ihr Image unterstreichen möchte und das Label-typische Design in Sachen Zeitmesser umsetzt.
Neue Technik, neue Optik: Wer es präzise mag, wird sich für die aktuellen Funkarmbanduhren interessieren, wer es futuristisch liebt, die binären Systeme ausprobieren, wer schon immer digitale Zeitanzeigen mochte, findet auch hier ein interessantes aktuelles Angebot.
Bei den Damen darf es glitzern
Womit es höchste Zeit wird, auch über Damenuhren zu sprechen, für die manches, aber nicht alles
des bislang Gesagten gilt. Der Trend zu Mechanik bei Damen hält an und wird von einem etwas breiteren Angebot der Hersteller unterstützt oder die Frau greift einfach zur Herrenuhr, wie auch
schon die Jahre zuvor. Schlichte, reduzierte Formen einerseits, feminine, weiche Linien andererseits hier kommt Fashion ins Spiel. Bunte Farben passend zur aktuellen Mode machen Lust auf mehr (und auf mehrere Uhren), die vielfältige Gestaltung der Zifferblätter inspiriert die Fantasie. Auch hier
wird das Thema Marken immer wichtiger, da kaum ein Modehersteller in seiner Accessoire-Kollektion auf Uhren verzichten mag. Wichtig: Bei den Damen darf es funkeln. Im hochwertigen Bereich sind es Diamanten, die der Zeit noch mehr Wert schenken. Klassisch: Die Diamantlünette, begehrt: Applikationen auf dem Zifferblatt oder „tanzende“ Brillis in der Uhr. Bei modisch orientierten Kollektionen glitzern Strasssteine. Für beide Varianten gilt: Man trägt die Modelle auch tagsüber
und bringt damit einen Hauch von Glamour in den Alltag.
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